Coachingangebote

Ein Weg entsteht, wenn man ihn geht.

Märchen im Coaching

Das Märchen

Viele von uns kennen sie aus der Kindheit: Märchen wurden uns aus dicken Büchern vorgelesen, manchmal frei erzählt. In tiefen, dunklen Wäldern war man unterwegs und in verwunschenen Gebirgen. Und traf dort auf sprechende Tiere, auf Zwerge und Zauberer, auf Hexen und Feen. Im Antlitz übermächtiger Gefahr ergriff uns kalter Schauder, die Prüfungen bestanden wir, als wären’s die eigenen. Und gingen am Ende der Geschichte verwandelt daraus hervor, fast wie erlöst.

 

„Erzähl‘ mir doch (k)ein Märchen!“*

Natürlich: Märchen sind unrealistisch und „von gestern“, es scheint, sie vereinfachen die Welt, gießen sie in allzu typische Begebenheiten und Gestalten. Manche nennen das „archetypisch“.

Viele von uns berühren die Geschichten tief. „Es war einmal …“ oder „Vor langer, langer Zeit, da lebte ein armer …“ sind magische Formeln, sie öffnen eine Tür hin zur Zeitlosigkeit.

Märchen sind kein bisschen wahr. Oder einfach wahr.

*Was viele gar nicht wissen: Märchen, eine ursprünglich mündliche und sehr alte Text-Gattung, gibt es in allen Kulturen der Welt. Die bei uns so bekannte Sammlung der „Haus- und Kindermärchen“ der Brüder Grimm entstand in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts aus wissenschaftlichem Interesse und gehört zu den meistübersetzten deutschsprachigen Büchern weltweit. Keinesfalls waren die „Grimms-Märchen“ vorrangig als Kinderlektüre gedacht.

 

Das innere Land der Märchen

Und sie überbrücken Zeit und Raum ganz mühelos.

Auch wenn man’s als Erwachsene*r nicht laut auszusprechen wagt: „Die „Zeiten, wo das Wünschen noch erlaubt war“, leben in uns weiter,…“. Sie sind ein eigenes inneres Wunderland.

Viele Menschen haben ein oder mehrere Lieblingsmärchen. Warum nun dieses und nicht jenes, bleibt ihnen selbst meist unklar. Und das ist gut so, denn die Dichte und Vielstimmigkeit der alten Geschichten verbietet jede Ein-Deutigkeit und fertige Auslegung. Sie dürfen, sollen schillernd bleiben.

Ohnehin besser, wir nähern uns behutsam: Vielleicht wollen die ersten Schritte im persönlichen Märchenland neu erlernt werden, dem Kind in uns gebührt die Führung.

 

Märchen im Coaching

Ihr erzählt mir, welches Märchen euch besonders berührt. In einer leichten Trance begleite ich euch in die Geschichte. Es ist eure Geschichte: Eure Themen sind darin versteckt.

Sonst ist es im Coaching ja so: Man kommt mit einem Thema und bearbeitet es dann mit einer Technik. Das Märchen enthält in symbolisierter Form die Fragen, die euch gerade wichtig sind, ihr braucht sie nicht vorab zu kennen. Und in seinen Bildern stecken wichtige Antworten.

Lasst euch überraschen. Von euch und jenen immer neuen, alten Welten.

„Heinrich, der Wagen bricht!“
„Nein, Herr, der Wagen nicht,
es ist ein Band von meinem Herzen,
das da lag in großen Schmerzen,
als Ihr in dem Brunnen saßt,
als Ihr eine Fretsche wast.“
(„Der Froschkönig“ oder „Der eiserne Heinrich“)

Bitte beachten: Unsere Arbeit ist kein Ersatz für eine Psychotherapie und/oder medikamentöse Behandlung durch einen Arzt. Sie kann diese ggfs. ergänzen.

Mein Kontakt für Fragen und Terminvereinbarungen:

Heidi Korf

Mobil: 01573 – 9047920

E-Mail: heidikorf[at]gmx.de

Adresse: Lindenallee 49, 20259 Hamburg

Schanzen-Coaching mit Heidi Korf I Hamburg I www.schanzen-coaching.de