Mein Coaching-Angebot versteht sich als ganzheitlich, humanistisch und interdisziplinär. Damit spiegelt es meine eigene Haltung zum Leben.
Es integriert mehrere therapeutische oder Coaching-Methoden. Wichtigste Grundlage meiner Arbeit ist der hypnosystemische Ansatz, wie er am Milton Erickson Institut Hamburg gelehrt wird. Inzwischen stellt er für mich persönlich weit mehr als eine gut verwendbare Coaching-Methode dar, er hat sich zu einer reichen Möglichkeit entwickelt, mit Lebensfragen umzugehen.
Mehr zu den einzelnen Methoden weiter unten.
Und die Werte?
Ein humanistischer Zugang ist nie „rein funktional“, er will nicht „Psychisches reparieren“, damit „es wieder läuft“. Er will helfen, Fragen zu stellen. Die beziehen auch das gesellschaftliche Ganze ein, bestehende Strukturen, sozio-ökonomisch und psychosozial.
Fragen ermöglichen es dem Menschen zudem, sein Wesen ohne Vorbehalt zu erforschen. Sie sind der Schlüssel zu dessen unentdeckten inneren Räumen und öffnen den Geist fürs Unerwartete. Das ermöglicht Entwicklung, für mich ein zentraler Wert.
Humanistische Verfahren basieren auf Empathie und Beziehung und lieben dabei das Eigene. Immer geht es um Würde und Respekt.
Der Rest im Coaching ist Mensch
Alles, was das Methodische unterfüttert, ist Beobachtung und Erfahrung. Aber auch Neugier, das stets wache Interesse am Menschen.
Wichtig ist mir dabei die Selbsterfahrung. Immer wieder „die Seiten zu wechseln“ erscheint mir unabdingbar – um meiner selbst und euch als Klient*innen willen.
Ausführlicheres zu den Methoden
Hypnosystemischer Ansatz
Hypnosystemischer Ansatz nach Milton Erickson
Der hypnosystemische Ansatz des Milton Erickson Instituts arbeitet mit Hypnose, einem Trance- oder veränderten Bewusstseinszustand. Diese „Tiefentechnik“ ermöglicht es, das rationale Denken zu überschreiten.
Wie sein Name deutlich macht, basiert der Ansatz des Instituts auf der Arbeit des amerikanischen Psychiaters und Psychotherapeuten Milton H. Erickson. Erickson gilt als Mitbegründer der modernen Hypnotherapie.
Er erlangte Berühmtheit als herausragender Therapeut, der mit seinen Klient*innen radikal individuell und hochunkonventionell arbeitete. Seine Arbeit diente als Inspiration für zahlreiche andere Verfahren, wie z. B. die Gestalttherapie, lösungsorientierte Ansätze, die systemische Therapie, das Neurolinguistische Programmieren etc.
„Systemisch“ bedeutet in diesem Kontext, dass nicht allein auf die Psyche des betroffenen Einzelnen fokussiert wird; auch die bedeutungsvollen anderen werden als relevant betrachtet. Das sind Familie, Partner*innen etc. als „äußere andere“. Ebenso geht es aber auch um die „inneren anderen“, die verschiedenen Persönlichkeitsanteile („Ego States“). Die leben wir in unseren verschiedenen sozialen Rollen aus; sie sind eine lebendige und manchmal konflikthafte Vielfalt, gleichzeitig eine unglaubliche Ressource.
Die Hypnotherapie ist eine vom Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie, dem offiziellen Gremium der Bundesregierung, anerkannte Psychotherapiemethode.
Wie geht hypnosystemisches Coaching?
Nach einem ausführlichen Vorgespräch wird durch den gezielten Einsatz von Entspannung und Hypnose das implizite Wissen der Klient*innen aktiviert.
Die Ressourcen liegen also in den Klient*innen selbst, die Therapeut*innen / Coaches begleiten die immer sehr individuelle hypnotische Trance und setzen gezielte Impulse. So entsteht eine „fruchtbare Kooperation mit dem Unbewussten“. Der nach innen gerichtete Fokus ermöglicht einen Zugang zur eigenen Persönlichkeit, den man im Alltag selten hat. Vergessenes taucht auf, unerwartete Zusammenhänge zeigen sich ebenso wie überraschende Lösungen. Wie in einem „inneren Film“ taucht man ein in eine Möglichkeitswelt, die über den gedanklich-reflektierenden Weg allein nicht zugänglich ist. Die dabei entstehenden Bilder und Erfahrungen haben ihre eigene Logik und ihr eigenes Recht. Sie lassen sich nicht „sauber ausdeuten“, sondern wirken untergründig, vergleichbar vielleicht einem guten Buch oder jenen Filmen, die einen noch lange über ihr Ende hinaus beschäftigen.
Wo wird der hypnosystemische Ansatz praktiziert?
Grundsätzlich ist der Ansatz weder themengebunden noch beschränkt er sich auf ausgewählte Bereiche in Therapie und Coaching. Im psychotherapeutischen Bereich gibt es natürlich Kontraindikationen, z. B. akute Psychosen und Suchtproblematiken.
Hypnosystemisch behandelt wird sowohl in Kliniken (z. B. in der SysTelios-Klinik von Gunther Schmidt) als auch in Praxen für Psychotherapie sowie im Coaching-Bereich. In Deutschland gibt es hier durchaus noch „Luft nach oben“, der Ruf der Hypnose ist durch die oft unseriöse Bühnenhypnose beschädigt und die Technik weniger verbreitet, als sie es verdiente.
Und mit welchen Themen kann man arbeiten?
In der Psychotherapie grundsätzlich mit fast allen. In meinem Coaching-Angebot arbeite ich hier mit Hypnose:
- Persönlichkeit und Beziehungen
- Sinn- und Lebensfragen
- Ängste und Blockaden
- schlechte Lebensgewohnheiten (z. B. Raucherentwöhnung)
- Entspannung
- Kreativität
- Mental-Training (Zielerreichung in Beruf, Sport, Gesundheit).
Kreative Leibtherapie
Sie wurde von Udo Baer und Gabriele Frick-Baer entwickelt, beide Pädagog*innen und Psychotherapeut*innen. Die tiefenpsychologisch fundierte, humanistisch orientierte Therapieform hat ihre Wurzeln in Gestalttherapie, Entwicklungspsychologie und Neurobiologie sowie philosophisch in der Phänomenologie.
Der Mensch: schöpferisch und sozial …
Da sie den Menschen als schöpferisches Wesen sieht, bedient sich die Kreative Leibtherapie vielfältiger kreativer Ausdrucksformen (Tanz/Bewegung/Raum, künstlerische Gestaltung, Klang/Stimme/Musik). Sie macht also künstlerisches Handeln im weitesten Sinne therapeutisch fruchtbar. Mein eigener Ausbildungsschwerpunkt lag auf Tanz und Bewegung.
Der Mensch wird in der Kreativen Leibtherapie als ein zutiefst soziales Wesen verstanden, das grundsätzlich in Beziehung lebt. Daher hat die Interaktion eine besondere Bedeutung.
… in Therapie und Leben
Indem die Klient*innen sich „explizit kreativ“ erleben, denn sie malen oder gestalten oder nutzen ihren Körper als Ausdrucksmittel, erfahren sie die gestalterische Kraft, die in ihnen liegt. Sie sind selbstwirksam. Das ist oft emotional erlösend und bringt Dinge „ins Fließen“, die sich zuvor wie erstarrt angefühlt haben. Der/die Therapeut*in bietet sich dabei als Resonanzraum an, begleitet und gibt Feedback.
Was im therapeutischen Raum gelingt, kann ins „echte Leben“ integriert werden: Die tiefe Erkenntnis, dass Veränderung aus eigener Kraft möglich ist.
Entwicklung als Weg und Ziel
Kreative Leibtherapie geht davon aus, dass Menschen stets in Entwicklung sind, sie bleiben sich nicht gleich. Darin liegt eine wertvolle Möglichkeit.
Persönliches Wachstum und innere Weite zu fördern, ist ein wesentliches Anliegen der Methode, schmerzlich Erlebtes zu verarbeiten und zu integrieren, ein wichtiges therapeutische Ziel.
Wingwave®
Die von den beiden Hamburger Diplom-Psycholog*innen und Psychotherapeut*innen Cora Besser-Siegmund und Harry Siegmund entwickelte wingwave®-Methode basiert auf drei Säulen:
- der traumatherapeutischen Methode EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)
- der Gesprächsmethodik des NLP und
- dem Myostatik-Test (Fingertest zur Stresspunkt-Definition und Prozess-Bestimmung).
wingwave® wurde in über 20 Hochschulstudien beforscht.
Was bringt’s und in welchen Bereichen?
wingwave® ist ein Leistungs- und Emotions-Coaching. Die Kurzzeit-Intervention ermöglicht es, ein Stressthema in wenigen Sitzungen zu bearbeiten (zwischen drei und fünf). Ängste, Stress und Blockaden lassen sich, unter Einbeziehung systemischer Ansätze, gezielt angehen. Dabei werden sowohl lang zurückliegende als auch aktuelle Stress- und Angsterfahrungen integriert.
Wie geht wingwave®?
Für den/die Coachee ist schnell spürbar, dass sich „etwas löst“: Leistungsstress wird abgebaut, Kreativität, Mentalfitness und Konfliktstabilität erfahren eine Steigerung. Erreicht wird das durch das Erzeugen von „wachen“ REM-Phasen (Rapid Eye Movement). Erleben wir Menschen REM-Phasen normalerweise nur im nächtlichen Traumschlaf, so induziert der/die Coach sie in der wingwave®-Sitzung im Wachzustand: Mit schnellen Handbewegungen wird der Blick des*r Coachees horizontal hin- und hergeführt. Laut Gehirnforschung lösen diese wachen Augenbewegungen – anders als beim fixierten Blick – stresslindernde Reaktionen in verschiedenen Gehirnarealen aus. Sie aktivieren auf eine günstige Weise den präfrontalen Kortex im Großhirn und verbessern die Vernetzungsleistung (Konnektivität) zwischen verschiedenen Gehirnarealen. Beim zentrierten Blick auf einen unbewegten visuellen Reiz bleibt dieser Effekt aus.
Wer kommt ins wingwave®-Coaching?
- Manager*innen und Führungskräfte
- Kreative und Künstler*innen, z. B. Schauspieler*innen mit Auftrittsangst, aber auch
- Spitzensportler*innen mit Leistungsblockaden und natürlich
- Schüler*innen, Auszubildende und Student*innen mit Lernblockaden und Prüfungsangst.
Mein Kontakt für Fragen und Terminvereinbarungen:
Heidi Korf
Schanzen-Coaching mit Heidi Korf I Hamburg I www.schanzen-coaching.de